Genial einfach bei genauerem Hinsehen

In den letzten Folgen dieser Artikel-Serie bin ich schon mehrfach auf die Themen „bevorzugte Informationsquellen“ und „Aktivierungsleistung von Fachzeitschriften“ eingegangen. Bisher aber noch nicht in Form einer Analyse der direkt miteinander korrespondierenden Abfrageergebnisse.

Weil der Erkenntnisgewinn so sehr lohnt und die Ableitungen so genial einfach sind, wollen wir in dieser Folge genau darauf eingehen.

In den drei großen Studien der LA-MED werden Ärzte, Apotheker und Zahnärzte regelmäßig auch nach ihren bevorzugten Informationsquellen für die Beschaffung berufsrelevanter Informationen befragt. Dabei werden ganz unterschiedliche Instrumente der Informationsbeschaffung abgefragt, die ich an dieser Stelle schon als Grafik dargestellt hatte. Manche dieser Informationsquellen sind sehr gut als Marketing-Instrumente einsetzbar, andere weniger. Zu den besonders gut instrumentalisierbaren Informationsquellen gehören:

o    Fachzeitschriften
o    Fachtagungen/Kongresse
o    Außendienstmitarbeiter
o    Internet
o    Mailings/Aussendungen

In der letzten API-Studie enthielt der Fragebogen erstmalig eine Frage nach der Aktivierungsleistung von Fachzeitschriften. Auch über diese Ergebnisse habe ich hier schon berichtet. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass einige dieser Aktivierungsleistungen besonders klar mit bestimmten bevorzugten Informationsquellen korrespondieren.

Beispiele:

korrespondiert

Diese Entsprechungen habe ich hier als Grafik abgebildet. Die Balken links zeigen die Rangfolge der instrumentalisierbaren „bevorzugten Informationsquellen“. Mit den Balken rechts habe ich ihnen die korrespondierenden „Aktivierungsleistungen“ gegenübergestellt. Was wir nun sehen ist faszinierend: nach Fachzeitschriften bevorzugen 85 % der APIs „Fachtagungen/Kongresse“ als Informationsquelle. Über Fachzeitschriften lassen sich Ärzte zu 68,6 % zur Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen aktivieren und zu 63 % zu einem Kongressbesuch.

Noch faszinierender: 72 % geben an, Außendienstmitarbeiter als Informationsquelle zu nutzen. Fachzeitschriften aktivieren Leser zu 75,7 % dazu, einen Pharmareferenten auf ein Thema anzusprechen!

Balkenvergleich

Die Erkenntnis aus dieser Gegenüberstellung ist so offensichtlich wie einfach: Fachzeitschriften bilden das absolut unverzichtbare Fundament einer jeden Kommunikationskampagne mit Fachzielgruppen. Ihr nachgewiesenes crossmediales Aktivierungspotential ist sehr wertvoll und schafft hohe Synergismen. Berücksichtigt man dann noch die unvergleichbar günstigen Kontaktpreise, gehören Fachzeitschriften ohne Alternative als Basisträger in jede Kommunikationskampagne.

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Eingeordnet unter Im MWO Newsletter erschienen, von mir verfasst

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